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erstellt am: 23.04.2015 | von: margula | Kategorie(n): Allgemein

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4 Kommentare

  • Sigrun sagt:

    Sehr geehrter Herr Margula,
    ganz toll Ihre Internetseite. Alle wichtigen Fragen und Antworten gut zu finden und für jedermann verständlich formuliert.
    Nun meine Frage: Ich bin Österreicherin und mit unserm gemeinsamen Sohn (11 Jahre) bei der TGGK versichert und arbeite noch (Alter: 46 Jahre). Mein nun pflegebedürftiger Mann (75 Jahre) mit der Diagnose Hautkrebs Stadium IV und schlimmer bezieht aber eine Altersrente aus Deutschland. Wir leben in Tirol und mein Mann ist auch bei der TGKK versichert. Wo muss ich den Antrag auf Pflegegeld stellen.
    LG Sigrun

    • margula sagt:

      Wo immer ein Pflegegeldantrag eingebracht wird – diese Stelle ist verpflichtet den Antrag an die tatsächlich zuständige Stelle weiterzuleiten. Ich würde empfehlen den Antrag bei der Pensionsversicherungsanstalt (Tirol) einzubringen. Machen Sie das aber möglichst noch vor dem 1. eines Monats, denn wenn Anspruch besteht, so besteht dieser ab dem 1. des auf den Antrag folgenden Monats.

  • hermine sagt:

    Hallo, ich hätte eine Frage. Bei meinem Mann wurde vor 6 Jahren die Diagnose frontotemporale Demenz gestellt. 5 Jahre habe ich ihn zuhause gepflegt. Seit einem halben Jahr ist er im Heim. Ich besuche ihn täglich und schaue nach dem rechten.
    Mittlerweile ist auch Parkinson dazugekommen. Mein Mann kann kein Wort sprechen, nicht gehen oder stehen und seit einiger Zeit geht auch das Schlucken schwer. Feste Nahrung geht besser als flüssige. Er weiß auch nicht wozu das Besteck ist. Greift dann auch mit den Fingern zum Essen. Da ihn das Pflegepersonal beim Essen nicht unterstützt habe ich begonnen im einzugeben, weil er ansonsten nichts isst. Dabei stoße ich aber auf großen Widerstand seitens des Personals. Wie soll ich mich verhalten?
    Danke im voraus für Ihre Antwort

    • margula sagt:

      Hallo Hermine,
      Ich weiß was es heißt einen dementen Ehemann 5 Jahre daheim zu pflegen. Der Schritt, ihn vor einem halben Jahr in ein Heim zu geben ist Ihnen bestimmt nicht leicht gefallen. Hier sind wahrscheinlich auch die Ursachen dafür gelegen, dass Sie sagen “Ich schaue täglich nach dem Rechten” oder “Das Pflegepersonal unterstützt ihn nicht beim Essen”. Wie Sie sich verhalten sollen um nicht auf Widerstand seitens des Personals zu stoßen ist leider nicht in einigen Sätzen zu schreiben, weil Ihre Situation eine komplexe ist. Ich würde Ihnen empfehlen einen Geriater aufzusuchen der Sie eine Zeitlang “begleitet” oder zumindest einige geriatrische Beratungsgespräche zu führen. Wahrscheinlich finden Sie auch Einiges, das Sie an sich umsetzen können, in meinen Beiträgen über “Demenz” oder “Kindern nicht zur Last fallen”. Alles Gute wünscht Ihnen
      Ihr
      WM

Dr. Wilhelm Margula

Dr. Wilhelm Margula
Arzt für Allgemeinmedizin - Geriatrie
A-1010 Wien

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